Lukas Kretschmann erhält Auszeichnung für herausragendes Engagement in der Physik- und Forschungs-Kommunikation
Kretschmann erhielt den dritten Platz, der mit 2.000 EUR dotiert ist, für sein langjähriges Engagement im „Netzwerk Teilchenwelt (NTW)“. Das bundesweite Netzwerk vereint mehr als 30 Universitäten und Forschungseinrichtungen, darunter renommierte Institutionen wie das CERN und das DESY.
Im Rahmen des Netzwerks engagiert sich Kretschmann insbesondere für die Nachwuchsförderung und Wissenschaftskommunikation. Ziel seiner Arbeit ist es, Jugendliche für Teilchenphysik und Naturwissenschaften zu begeistern und ihnen wissenschaftliches Arbeiten praxisnah zu vermitteln. Dazu gehört unter anderem die Betreuung der Masterclasses in Teilchenphysik, in denen Schüler*innen reale ATLAS-Daten analysieren und zentrale Methoden moderner Forschung kennenlernen.
Darüber hinaus ist Kretschmann Bundessprecher des Netzwerk-Teilchenwelt-Fellow-Programms, dem derzeit rund 250 Schüler*innen und Studierende angehören. In dieser Funktion organisiert er Austauschformate, die jungen Menschen den direkten Dialog mit renommierten Wissenschaftlerinnen, darunter auch Nobelpreisträger*innen, ermöglichen.
Die Jury hob insbesondere Kretschmanns persönlichen Einsatz, sein außergewöhnliches Engagement in der Nachwuchsförderung sowie seinen Beitrag zur gesellschaftlichen Akzeptanz von Grundlagenforschung hervor. Er leiste einen wesentlichen Beitrag dazu, die Bedeutung der Teilchenphysik und naturwissenschaftlicher Forschung in der Gesellschaft sichtbar zu machen und zugleich den Forschungsstandort Wuppertal nachhaltig zu stärken.
Foto: Frederike von Heyden/BUW
BU: Prof. Dr. Gust (links), Prorektor für Internationales und ThirdMission übergibt den Preis an Lukas Kretschmann (Foto: Friederike von Heyden/BUW)