Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften

Berufsaussichten

Berufsaussichten bei einem Physikstudium


Soweit es sich überhaupt vorhersagen läßt - und im Fall der Berufsaussichten läßt es sich mit ziemlicher Sicherheit vorhersagen, - sind die Aussichten ausgesprochen gut. Hierzu einige orientierende Eckpunkte.
 

  • Die Anfängerzahlen in Physik und in den meisten der Physik benachbarten Fächer sind in den vergangenen Jahren dramatisch gefallen. Das wird aber erst in den nächsten Jahren auf die Absolventenzahlen durchschlagen. Dabei sind bereits heute kaum ausreichend Absolventen vorhanden. Dieser Zustand - zu geringe Absolventenzahlen - dürfte die nächsten 10 Jahre andauern.
  • Die speziell über die Physikausbildung erworbene Fähigkeit, neuartige Probleme anzugehen, wird es den Physiker*innen erlauben, auf weiteren Wandel der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse flexibel zu reagieren. Diese Fähigkeit wird es ihm erlauben, sich bei Bedarf gemäß dem Ruf nach »lebenslangem Lernen« neue Arbeitsfelder zu erschließen.
  • Die individuelle Qualität der Ausbildung, das erworbene Können, bleibt immer noch neben der rein formalen Qualifikation bedeutsam und das spricht für ein Physikstudium.

Die Zahl der im Beruf tätigen Physiker*innen ist im Zeitraum von 1985 bis 1995 von etwa 25.000 auf etwa 50.000 gestiegen. D.h. In diesem Zeitraum haben sich die Physiker*innen einen großen Bereich neuer Berufsfelder erschlossen. Im nächsten Jahrzehnt werden davon etwa 10000 Personen pensioniert. Die zukünftigen Absolventenzahlen werden kaum die Zahl der Pensionierungen ersetzen und nicht den Bedarf neuer Bereiche abdecken. Gegenwärtig arbeitet etwa 1/3 aller Physiker*innen im Bereich der Forschung und 2/3 im Bereich von Industrie und Wirtschaft.

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