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Kontakt

Bergische Universität Wuppertal
Fakultät für Mathematik
und Naturwissenschaften

Raum F.10.04
Gaußstr. 20
42119 Wuppertal

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Promotion

Während der Diplomarbeit lernt der Student, ein umfangreiches wissenschaftliches Projekt selbstständig zu bearbeiten. In der Regel jedoch wird dabei die Front der Forschung nicht berührt oder überschritten. Dies ändert sich mit der Doktorarbeit, die den wesentlichen Teil der Promotion ausmacht. Der Doktorand erzielt in seinem Themengebiet fundamental neue Erkenntnisse. Oft sind die wesentlichen Arbeiten, die später mit einem Nobelpreis geehrt wurden, in dieser Phase entstanden. Es können aber auch Schwierigkeiten auftreten, die bei der Formulierung des Themas nicht zu erkennen waren. Dadurch erfordert die Doktorarbeit ein hohes Maß an Flexibilität und problemlösendem Denken. Es ist insbesondere diese professionelle Reife, die die Promotion für die Industrie attraktiv macht. Umgekehrt ermöglicht eine zügige Promotion eine schnelle und weit reichende berufliche Karriere. Darüber hinaus ist die Promotion Voraussetzung einer wissenschaftlichen Laufbahn im Hochschulbereich oder an Forschungsinstituten (z.B. der Max-Planck-Gesellschaft).

Die Promotion schließt in der Regel unmittelbar an ein mit dem Diplom- bzw. mit einem Master-Abschluss beendetes Studium an. In der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften sind dies üblicherweise mathematisch-naturwissenschaftliche Abschlüsse. Die Details der Zulassung zur Promotion regelt die Promotionsordnung. Die Promotionsabsicht konkretisiert sich gegen Ende des Studiums, wenn der Student spezifische wissenschaftliche Interessen entwickelt hat. Dann ist es Zeit, nach einer Promotionsstelle Ausschau zu halten. Dies kann durch direkten Kontakt zu den Leitern entsprechender Arbeitskreise an der eigenen Universität aber auch darüber hinaus geschehen. Der Auswahlprozess ist wichtig, denn die Promotion dauert in der Regel zwei bis vier Jahre und bestimmt das weitere berufliche Leben.