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Bergische Universität Wuppertal
Fakultät für Mathematik
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Allgemeine Grundlagen

Was ist eigentlich ein Pendel?

Der Begiff "Pendel" stammt vom lateinischen Wort pendulus für hängend.

Wir verstehen darunter ein System, bei dem ein Objekt (z. B. eine Kugel) von einem festen Punkt herab hängt.

Wird die Kugel aus ihrer Ruhelage ausgelenkt und los gelassen, so schwingt sie aufgrund der Schwerkraft zurück. Sie kommt jedoch nicht in der Ruhelage zum Stillstand, sondern schwingt aufgrund der Trägheit über diese Position hinaus bis zu einer maximalen Auslenkung und wieder zurück usw.

Unter dem Begriff Trägheit verstehen wir in der Physik, dass sich der Bewegungszustand eines Körpers nur ändert, wenn eine äußere Kraft auf ihn wirkt. Anders gesagt: Ohne eine solche Kraft bleiben bewegte Körper in Bewegung und ruhende Körper in Ruhe.

Warum sind Pendel von wissenschaftlicher Bedeutung?

  1. Das bekannteste Beispiel für die Anwendung eines Pendels ist eine Pendeluhr. Solche Uhren wurden früher zur exakten Zeitmessung genutzt. Heute liefern jedoch die Atomschwingungen in Atomuhren das exakteste Zeitmaß.

  2. Die Dauer einer Pendelschwingung hängt von der Größe der Erdbeschleunigung ab. Diese wiederum resultiert aus der Massenverteilung auf der Erde. Somit lassen sich Pendelsysteme in der Geodaesie (Erdvermessung) einsetzen.

  3. Und schließlich kann man mit einem Pendel beweisen, daß sich die Erde dreht!

    Die Frage, ob sich die Erde wirklich dreht, hat eine lange Geschichte ...