logo back-top image
    
bak-title-left image
FORSCHUNG
 

Übersicht

Atmosphärenphysik

Kondensierte Materie

Teilchenphysik

Experimentelle Elementarteilchenphysik

Projekte

Publikationen, Seminare und Vorlesungen

Mitarbeiter

Astroteilchenphysik

Theoretische Teilchenphysik

COMPASS-Parallelrechnerlabor

Angewandte Physik

Theoretische Mathematische Physik

 

Forschung

Experimentelle Elementarteilchenphysik - Prof. Mättig, Prof. Wagner und Prof. Zeitnitz


Experimentelle Elementarteilchenphysik

Prof. P. Mättig, Prof. W. Wagner und Prof. C. Zeitnitz


Woran wir forschen


Wir untersuchen, wie die Welt in Bereichen von 1/1000 des Atomkerns aufgebaut ist, d.h. innerhalb von 0,000000000000000001 m (1 atto meter, 1 am). In diesen winzigen Bereichen suchen wir nach den Grundbausteinen der Materie und nach den Kräften, die unser Leben ermöglichen und bestimmen. Damit stellen wir den Zustand 1 millionstel einer millionstel Sekunden nach dem Urknall her und können somit die Entwicklung des Universums verstehen.

Prof.  P. Mättig, aus WZ 21.10.2004

Wie wir forschen


Diese Untersuchungen erfordern Supermikroskopie. Das sind nicht mehr die bekannten Mikroskope, die auf einem Tisch aufgebaut werden können, sondern Ringbeschleuniger mit einem Umfang von bis zu 26 km und große internationale Experimente. Dort stoßen Protonen oder Elektronen mit fast Lichtgeschwindigkeit zusammen und ermöglichen einen Einblick in kleinste Raum-Zeitgebiete. Die gebündelte Energie wird gemäß der Einstein'schen Relativitätstheorie in Teilchen verwandelt. Die Messung dieser Teilchen ermöglicht zu rekonstruieren, was in 1 am passiert ist.

Wo wir forschen


Wir arbeiten an Experimenten am europäischen Zentrum für Hochenergiephysik in Genf (CERN) und am größten amerikanischen Beschleuniger in Chicago (Fermilab). Dabei entwickeln wir Geräte zum Nachweis der interessanten Prozesse und suchen in den aufgenommenen Daten nach neuen Strukturen. Wir bauen einen "Pixeldetektor" - ähnlich den bekannten digitalen Kameras. Allerdings müssen wir Teilchendurchgänge alle 0,000000025 sec mit einer Genauigkeit von 0,00001 m messen. Aus diesen Messungen rekonstruieren wir die Bedingungen warum wir leben, was die Materie ist und was sie zusammenhält.

weiter...


Druckversion
Letzte Änderung: js, 11.11.2009